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Ganztagsförderung braucht Bedarfsermittlung, Transparenz und passende Infrastruktur

Am 26.01.2026 sollte unser Antrag zur Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes beraten werden.
Unser Ziel war klar: Planungssicherheit, Transparenz und Verlässlichkeit für Familien.
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FWG Andernach besucht das KRIEGER Sanitätshaus in Andernach

Die Freie Wählergruppe Andernach e.V. hat das KRIEGER Sanitätshaus in der Stadthausgalerie besucht. Empfangen wurden die FWG-Mitglieder von Geschäftsführer Björn Besse sowie Andreas Lehmann aus dem Vertriebsaußendienst. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Vertreter der FWG einen umfassenden Einblick in das moderne Versorgungsangebot eines der größten regionalen Gesundheitsdienstleister.
Wie Besse erläuterte, ist das KRIEGER Sanitätshaus weit mehr als ein klassisches Sanitätshaus. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum orthopädischer, rehabilitativer und pflegerischer Leistungen. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf persönliche Beratung, individuelle Anpassung der Hilfsmittel sowie eine wohnortnahe Versorgung. Gerade für ältere Kundinnen und Kunden sei dieser Ansatz von großer Bedeutung.
Überrascht zeigte sich die FWG-Delegation über einen weniger bekannten Bereich der Unternehmensgruppe. KRIEGER ist Teil der Krieger Gesundheitsgruppe, die neben Sanitätshäusern auch in der Pharmalogistik und Arzneimittelproduktion tätig ist. In eigenen Laboren in Koblenz werden kritische Arzneimittel wie Ibuprofen und Paracetamol hergestellt. Zudem ist das Unternehmen an der Verteilung der Medikamente an Apotheken beteiligt.
FWG-Fraktionsvorsitzender Hartmut Dressel zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt vom breiten Leistungsprofil: „Mit KRIEGER ist ein Unternehmen in unsere Stadthausgalerie eingezogen, das unser Innenstadtkonzept ergänzt und aufwertet. Das Sanitätshaus verbindet Handwerk, medizinische Expertise, moderne Technologie und Logistik und stärkt damit die Gesundheitsversorgung in Andernach und der Region.“
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Stellungnahme der FWG zur aktuellen Entwicklung rund um das „Nikoläuschen“ in der Andernacher Rheinstraße

Das ehemalige „Nikoläuschen“ in der Rheinstraße war über viele Jahre hinweg Gegenstand kontroverser Diskussionen – für die einen ein Schandfleck, für die anderen ein emotionaler Erinnerungsort an frühere, lebendige Zeiten. Der zunehmende bauliche Verfall des Gebäudes wurde seit Langem kritisch begleitet und wiederholt öffentlich thematisiert.
Trotz intensiver Gespräche, umfassender Prüfungen und des ernsthaften Bemühens, tragfähige Alternativen zu finden, ließ sich keine einvernehmliche Perspektive mit dem Eigentümer entwickeln. Letztlich blieb daher nur der – vom Denkmalschutz bis zur ersten Etage genehmigte – Abriss des Gebäudes, um bestehende Gefahren abzuwenden und die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der umliegenden Bebauung zu gewährleisten.
„Natürlich schmerzt es, wenn ein Stück Stadtgeschichte auf diese Weise verloren geht“, erklärt FWG-Fraktionsvorsitzender Hartmut Dressel. „Es ist sehr bedauerlich, dass trotz der intensiven Bemühungen der Stadtspitze seitens des Eigentümers keinerlei Bereitschaft zur Pflege oder zum Erhalt des Gebäudes erkennbar war. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir das entschlossene Handeln unseres Oberbürgermeisters Christian Greiner.“
Die Stadtverwaltung hat die politischen Gremien über viele Monate hinweg transparent über den Stand der Gespräche sowie über die bauliche Entwicklung informiert. Als deutlich wurde, dass weder Sicherungsmaßnahmen noch eine gemeinsame Lösung realisierbar waren, musste der Abriss konsequent eingeleitet werden.
Die FWG dankt der Verwaltung ausdrücklich für ihren langwierigen Einsatz, die sorgfältige Abwägung aller Optionen und die verantwortungsvolle Vorbereitung dieses schwierigen, aber notwendigen Schrittes.
Dressel abschließend: „Wir sprechen hier nicht von einem Schnellschuss, sondern von einer Entscheidung, die nach gründlicher Prüfung aller Möglichkeiten getroffen wurde. Sie dient der Sicherheit und eröffnet zugleich die Chance für eine neue städtebauliche Perspektive. Zudem hoffen wir, dass von diesem Vorgehen eine Signalwirkung für den Erhalt historischer Gebäude in unserer Altstadt ausgeht.“





