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Busbrände: FWG fragt nach und setzt auf transparente Aufklärung

Nach mehreren Brandereignissen an Bussen in Andernach und Umgebung hat sich die FWG mit einer offiziellen Anfrage an die Stadtverwaltung gewandt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand – dennoch sieht die FWG Klärungsbedarf.
Im Fokus stehen die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Fahrer. Da die betroffenen Fahrzeuge auch zur Schülerbeförderung eingesetzt werden, misst die FWG dem Thema besondere Bedeutung bei. Ziel der Anfrage ist es, den aktuellen Sachstand transparent darzustellen und offene Fragen zu klären – unter anderem zu Abstimmungen mit Kreisverwaltung und Busunternehmen sowie zu möglichen kurzfristigen Sicherheitsmaßnahmen und deren Kontrolle.
In der jüngsten Stadtratssitzung nahm Oberbürgermeister Christian Greiner (FWG) Stellung. Er informierte, dass die Stadtverwaltung umgehend Kontakt mit Landrat Marko Boos aufgenommen habe, da die Zuständigkeit für den Busbetrieb beim Landkreis liegt. Hintergrund sei auch, dass sowohl Andernacher Schülerinnen und Schüler als auch zahlreiche Bürger betroffen sind und das Verkehrsunternehmen seinen Sitz in Andernach hat.
Greiner erläuterte zudem, dass die Kreisverwaltung ein Sicherheitsgutachten beauftragt hat. Rund 75 Prozent der Fahrzeuge seien bereits überprüft worden. Zudem seien die Wehrleitung sowie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) eingebunden.
Zur weiteren Abstimmung ist eine gemeinsame Sitzung aller beteiligten Akteure geplant. Ziel ist es, mögliche Risiken konsequent auszuschließen und die Sicherheit im Busverkehr nachhaltig zu gewährleisten.
„Uns ist bewusst, dass die Verantwortung beim Busunternehmen und beim Kreis liegt. Umso wichtiger ist es, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Schülerbeförderung sicher und unter klaren qualitativen Standards stattfinden. Transparenz und ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten sind jetzt entscheidend. Wir begrüßen das proaktive Handeln von Oberbürgermeister Christian Greiner und danken auch der Feuerwehr für ihren Einsatz“, betont der Fraktionsvorsitzende der FWG Timur Külahcioglu.
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Gute Gespräche und viele Begegnungen beim Osterstand der FWG Andernach

An ihrem Oster-Informationsstand hat die Freie Wählergruppe Andernach e.V. (FWG) an Ostersamstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt begrüßt. Bei sonnigem und frühlingshaftem Wetter nutzten viele Besucher die Gelegenheit, mit den Vertreterinnen und Vertretern der FWG ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle kommunalpolitische Themen zu informieren.
Im Mittelpunkt standen dabei der persönliche Austausch und das offene Ohr für die Anliegen der Menschen vor Ort. „Die vielen interessanten Gespräche haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist“, betonte Hartmut Dressel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Dabei wurden sowohl konkrete Fragen zur Stadtentwicklung als auch Anregungen und Wünsche für die zukünftige Arbeit aufgenommen.
Eine besondere Freude bereitete auch in diesem Jahr die Osteraktion: Mehr als 300 bunt gefärbte Ostereier wurden an Groß und Klein verteilt. Die kleinen Aufmerksamkeiten kamen hervorragend an und sorgten für viele lächelnde Gesichter. „Die Menschen haben sich sehr über die Osterwünsche und die Ostereier gefreut – das hat man deutlich gespürt“, so Sabine Hoffmann, Vorstandsvorsitzende.
Die Freie Wählergruppe zieht insgesamt ein durchweg positives Fazit der Aktion und sieht sich in ihrem Ansatz bestärkt, Politik nah an den Menschen zu gestalten.
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FWG Andernach: Wechsel in der Fraktionsspitze

Mit großem Dank und persönlicher Wertschätzung hat die FWG in ihrer jüngsten Sitzung ihren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Hartmut Dressel verabschiedet. Nach vielen Jahren an der Spitze der Fraktion hat er sich entschieden, das Amt auf eigenen Wunsch in neue Hände zu übergeben.
Im Namen der gesamten Fraktion würdigte sein langjähriger Wegbegleiter und Stadtratsmitglied Egon Schäfer die herausragenden Verdienste Dressels und überreichte ihm ein Präsent als Zeichen der Anerkennung. Seit seinem Eintritt in die FWG im Jahr 1999, seiner Wahl in den Stadtrat 2004 und insbesondere in den 16 Jahren als Fraktionsvorsitzender seit 2010 hat er die kommunalpolitische Arbeit der FWG maßgeblich geprägt und gestaltet.
„Es war eine intensive, spannende und zugleich sehr erfüllende Zeit. Gemeinsam haben wir viel für Andernach und die Stadtteile erreichen können“, blickte Dressel zurück. „Der Wahlerfolg 2024, als die FWG mit 14 Stadtratssitzen zur stärksten Fraktion gewählt wurde und die Wahl unseres Mitglieds Christian Greiner zum Oberbürgermeister im Jahr 2022 zeigen, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Nun ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, Verantwortung weiterzugeben. Ich freue mich sehr, dass die Fraktion meinem bisherigen Stellvertreter Timur Külahcioglu einstimmig das Vertrauen ausgesprochen hat. Gleichzeitig bleibe ich der Fraktion als stellvertretender Vorsitzender weiterhin eng verbunden.“
Zum neuen Fraktionsvorsitzenden wurde einstimmig Timur Külahcioglu gewählt: „Ich bedanke mich herzlich bei der Fraktion für das ausgesprochene Vertrauen. Hartmut Dressel hat die FWG über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, Verlässlichkeit und Herzblut geprägt – und er beweist einmal mehr seine Weitsicht darin, den richtigen Moment für eine geordnete Übergabe zu erkennen. Dass er uns weiterhin mit seiner Erfahrung an meiner Seite unterstützt, freut mich persönlich sehr. Ein geregelter Übergang wie dieser ist kein Selbstverständnis, sondern das Ergebnis einer vertrauensvollen, langjährigen Zusammenarbeit.“
Külahcioglu betonte, dass die Fraktion den eingeschlagenen Weg geschlossen weitergehen werde: „In unserer Zusammenarbeit haben Hartmut und ich von Beginn an einen gemeinsamen Weg eingeschlagen – gerade seit der aktuellen Wahlperiode arbeiten wir eng und im Gleichklang. Daran wird sich nichts ändern. Wir werden unsere Fraktionsarbeit gemeinsam und genauso konsequent fortführen wie bisher. Darauf freue ich mich – zusammen mit meiner gesamten Fraktion.“
Die FWG-Fraktion kann dabei auf eine aktive und erfolgreiche Arbeit in der laufenden Wahlperiode zurückblicken. Seit der Kommunalwahl 2024 hat die FWG-Fraktion 26 Anträge in den Stadtrat eingebracht. Inhaltlich reicht das Spektrum von bezahlbarem Wohnraum über die Stärkung der Jugendbeteiligung – etwa durch ein Jugendparlament und Jugendwarte in den Stadtteilen – bis hin zu Klimaanpassungsmaßnahmen wie Kühlbrunnen und Kühlflächen. Auch Themen wie Sicherheit in der Innenstadt und bei Veranstaltungen, Investitionen in Sportstätten, die Einrichtung eines runden Tisches „Bauen“ sowie neue Informationswege für Bürgerinnen und Bürger, etwa über einen WhatsApp-Kanal, wurden angestoßen.
Ein besonderes Anliegen war und ist der Einsatz für den Erhalt der betreuenden Grundschule als Ergänzung zur Ganztagsschule. „Hier ging und geht es uns darum, Familien echte Wahlmöglichkeiten zu erhalten“, so Külahcioglu.
Eine Übersicht aller Anträge der FWG-Fraktion mit Ergebnissen ist hier einsehbar.





