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FWG unterstützt Obstbaum-Pflanz-Challenge: Fünf Apfelbäume für Andernacher Bürger
Einen Obstbaum im eigenen Garten pflanzen und damit gleichzeitig etwas für Klima und Artenvielfalt tun: Die FWG beteiligt sich an der Obstbaum-Pflanz-Challenge der Klimawerkstatt und spendet fünf Obstbäume an Bürger aus Andernach und den Stadtteilen.
Unter dem Motto „Andernach pflanzt Zukunft!“ ruft die Klimawerkstatt dazu auf, neue Obstbäume zu pflanzen. Sie bieten nicht nur Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten, sondern spenden auch Schatten und können insbesondere an heißen Tagen zu einem angenehmeren Klima in ihrer unmittelbaren Umgebung beitragen.
Die FWG möchte die Aktion ganz konkret unterstützen: Insgesamt fünf Apfelbäume stellt sie für private Grundstücke zur Verfügung – einen für die Kernstadt und jeweils einen für Eich, Kell, Miesenheim und Namedy. Wer einen Baum erhält und beim Pflanzen Unterstützung benötigt, kann ebenfalls auf die Hilfe von FWG-Mitgliedern zählen.
„Wir finden die Idee der Klimawerkstatt klasse und möchten dazu beitragen, dass möglichst viele neue Obstbäume in Andernach wachsen. Deshalb stellen wir nicht nur fünf Bäume zur Verfügung, sondern packen auf Wunsch beim Pflanzen auch selbst mit an“, erklärt Timur Külahcioglu, Fraktionsvorsitzender der FWG.
Mitmachen können alle, die in Andernach oder einem der Stadtteile ein geeignetes Grundstück haben. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 21. Oktober per E-Mail an
Die fünf Apfelbäume werden unter allen Teilnehmern verlost.
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Wir stehen hier – bunt, sichtbar und zusammen stark
Mit Pinsel und Farbe: FWG-Frauen beteiligen sich am Kunstprojekt „Ich stehe hier“

Mit viel Herz und guter Laune griffen die Frauen der FWG zum Pinsel und gestalteten gemeinsam eine Leinwandfläche. Anlass war ihre Beteiligung am Kunstprojekt „Ich stehe hier“, das Frauen sichtbar machen und ihre Vielfalt, ihre Lebenswege und ihren Platz in der Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken möchte.
Erstmals vorgestellt wurde das Projekt im Rahmen der Andernacher Kulturnacht. Bereits dort waren zahlreiche Frauen der FWG Andernach dabei, um die Aktion zu unterstützen. Gemeinsam mit der Künstlerin Elisabeth Caspar präsentierte die Schirmherrin des Projektes, Anna Greiner, die Idee hinter dem außergewöhnlichen Gemeinschaftskunstwerk.
Bei den FWG-Frauen musste nicht lange Überzeugungsarbeit geleistet werden: Sie waren schnell Feuer und Flamme und vereinbarten noch vor Ort einen Termin für ihre eigene kreative Session. Wenige Tage später tauschten sie Sitzungsvorlagen und Tagesordnungen gegen Pinsel und Farbe und trafen sich im Atelier von Elisabeth Caspar. Mit viel Spaß, Ideenreichtum und einer ordentlichen Portion Elan entstand dort Stück für Stück ihr Beitrag zum Gesamtprojekt.
„Frauen prägen unsere Stadt auf ganz unterschiedliche Weise – in Familien, im Beruf, im Ehrenamt, in Vereinen, in der Kultur und natürlich auch in der Politik. Genau diese Vielfalt möchten wir mit dem Projekt sichtbar machen“, erklärt Anna Greiner, Stadträtin und Ortsbeiratsmitglied in Namedy. „‚Ich stehe hier‘ steht dabei nicht nur für den eigenen Platz, sondern auch für Selbstbewusstsein, Zugehörigkeit und das Miteinander. Jede gestaltete Fläche erzählt ihre eigene Geschichte – und trotzdem werden alle am Ende Teil eines gemeinsamen Kunstwerks.“
Das Projekt verfolgt die Idee, Frauen unterschiedlicher Generationen, Lebenswelten und Hintergründe zusammenzubringen. In Gruppen gestalten die Teilnehmerinnen großformatige Silhouetten und bringen dabei ihre ganz persönlichen Vorstellungen, Farben und Ideen ein. Aus den einzelnen Werken entsteht nach und nach ein großes gemeinsames Zeichen für Präsenz, Vielfalt, Zugehörigkeit und Verbindung. Das Gesamtkunstwerk ist an der Koblenzer Straße zu sehen und macht die Vielfalt und Präsenz der beteiligten Frauen im Stadtbild sichtbar.
Auch für die Frauen der FWG besitzt die Aktion deshalb eine Bedeutung, die weit über einen kreativen Abend hinausgeht.
„Mit fünf Frauen hat die FWG im Andernacher Stadtrat den höchsten Frauenanteil aller Fraktionen. Auch im Vorstand übernehmen Frauen einen wichtigen Teil der Verantwortung und in den Ortsbeiräten bringen sie sich aktiv in die Gestaltung ihrer Stadtteile ein“, erklärt Anja Langenbahn, Stadträtin, Ortsbeiratsmitglied in Miesenheim und Vorstandsmitglied der FWG. „Genau deshalb passt das Projekt so gut zu uns: Es zeigt, wie unterschiedlich Frauen sind, welche Erfahrungen, Lebenswege und Perspektiven sie mitbringen und auf wie vielfältige Weise sie Andernach und unsere Gesellschaft prägen. Mit unserer Beteiligung möchten wir diese Vielfalt sichtbar machen. ‚Ich stehe hier‘ bringt diese Botschaft sehr schön auf den Punkt: Frauen sind da, sie gestalten mit, sie übernehmen Verantwortung – und sie gehören sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft.“
Die Freude am gemeinsamen Gestalten war dabei von Anfang an spürbar. Es wurde ausprobiert, diskutiert, gelacht und mit viel Kreativität gemeinsam entschieden, welche Farben und Konturen das Bild besonders lebendig machen. Am Ende stand nicht nur eine gemeinsam gestaltete Leinwand, sondern vor allem das gute Gefühl, Teil eines Projektes zu sein, das viele unterschiedliche Frauen zu einem gemeinsamen Bild verbindet.
Und so wurde aus einem Abend mit Pinseln und Farbe ganz nebenbei auch eine Botschaft: Wir stehen hier – bunt, sichtbar und zusammen stark.
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FWG informiert sich über Arbeiten im Andernacher Hallenbad

Warum öffnet das Andernacher Hallenbad in diesem Jahr später als geplant? Diese Frage wurde in den vergangenen Wochen immer wieder an die Mitglieder der FWG Andernach herangetragen. Bei einem Vor-Ort-Termin verschafften sich die FWG-Mitglieder deshalb selbst einen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeiten und die technische Ausstattung des Bades.
„Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns angesprochen und wollten wissen, warum das Hallenbad schon wieder später öffnet. Deshalb war es uns wichtig, uns selbst ein Bild vor Ort zu machen und die Hintergründe zu erfahren“, erklärt Timur Külahcioglu, Fraktionsvorsitzender der FWG Andernach.
Holger Schäfer und Christian Schmitt aus der Geschäftsführung sowie Schwimmmeister Martin Steinmetz führten die FWG-Mitglieder durch das Hallenbad, erläuterten die technischen Anlagen und informierten über die laufenden Arbeiten. Neben den aktuellen Maßnahmen ging es dabei auch um die Entwicklung des Bades in den vergangenen Jahren und die weiteren Planungen. Die FWG erhielt einen Überblick über den Zustand der technischen Anlagen, die seit 2010 bereits umgesetzten Modernisierungs- und Erneuerungsmaßnahmen sowie die mittelfristig noch vorgesehenen Arbeiten.
Aktuell beschäftigt die Verantwortlichen vor allem der Austausch des Schwallwasserbehälters. Im Zuge dieser Arbeiten wurden Korrosionsschäden entdeckt, die aus Sicherheitsgründen zunächst genauer untersucht und anschließend behoben werden müssen. Währenddessen wird der neue Schwallwasserbehälter an einer anderen Stelle aufgebaut. Die dafür notwendigen zusätzlichen Umbauarbeiten haben zu einer Verzögerung gegenüber dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan geführt.
Die Geschäftsführung rechnet derzeit damit, das Hallenbad Ende September wieder für die Öffentlichkeit öffnen zu können. Gleichzeitig werde geprüft, ob ein Teil der durch die verlängerte Schließung verlorenen Öffnungszeit wieder aufgefangen werden kann, indem auf sonst übliche Schließzeiten – beispielsweise während der Herbstferien – verzichtet beziehungsweise deren Dauer verkürzt wird.
Für die FWG hat das Hallenbad eine besondere Bedeutung für die städtische Infrastruktur. „Das Hallenbad ist für uns kein Spaßbad, sondern ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Hier lernen Kinder schwimmen, Schulen und Vereine nutzen das Bad für Ausbildung und Training und Menschen jeden Alters für Sport und Bewegung“, betont Külahcioglu.
Die FWG zieht nach dem Besuch ein positives Fazit. Der Termin hat nicht nur Klarheit über die Ursachen der aktuellen Verzögerung geschaffen, sondern auch einen umfassenden Einblick in die technische Ausstattung des Hallenbades, die bereits erfolgten Modernisierungen und die weiteren Planungen ermöglicht.
„Wir sehen das Hallenbad in guten Händen und sind zuversichtlich, dass der Betrieb nach den nächsten Ferien wieder reibungslos weiterläuft. Unser Dank gilt den Verantwortlichen und Mitarbeitenden für ihren Einsatz sowie für den offenen und konstruktiven Austausch vor Ort“, so Külahcioglu.






